Was im Leben wirklich zählt

Aktualisiert: 25. Feb.

Es gibt etwas viel wichtigeres, das den meisten Menschen entgeht, obwohl sie in einem tieferen Sinn alle danach suchen. Und das ist die Frage, wer sie jenseits der Erscheinungsform, ob der physischen oder der geistigen, das mental geschaffenen „Ich“ eigentlich sind. Wissen zu wollen, wer sie darüber hinaus sind.

Wer bin ich? Das ist die Kernsfrage in jedermanns Leben. Das ist das Einzige, was von Bedeutung ist. Wie Jesus, Martha und Maria in seinem Gleichnis klar macht. „Eins aber ist Not“, sagt er. „Alles andere hat nur relative Bedeutung.

Weder verleugnen wir dieses Dasein in seinen Erscheinungsformen, noch laufen wir von ihm davon oder treten aus einem Wechselspiel heraus. Wir können auch gar nicht davor flüchten, wir sind ein Teil davon. Wir leugnen es nicht ab, denn wir sehen, dass all das seinen Platz hat. Und doch ist alles, was wir erleben mögen, all das Wissen, das wir uns aneignen, all die Erfahrungen die wir machen oder was wir sonst erwerben, nur bedingt wichtig.

Ob wir genug Geld auf dem Bankkonto haben um behaglich leben zu können oder unser ganzes Geld verlieren und keinen Cent mehr haben. Ja, das ist relativ wichtig, aber nicht absolut wichtig!

Nur eines ist absolut wichtig: Die Erkenntnis, wer wir jenseits von Form, Verstand und begrifflichen Vorstellungen sind. Und das ist das Einzige, was die Zeit uns nicht geben kann, was die Zukunft nicht mit sich bringt. Was auch dadurch nicht zu erreichen ist, dass man sich selbst immer mehr hinzufügt. An diesem Hinzufügen ist eigentlich nichts auszusetzen, aber sich selbst zu finden, indem man immer mehr hinzufügt. Nein! Wenn man dieses Hinzufügen schön findet, gut. Aber um sich selbst zu finden, braucht man nichts hinzuzufügen.



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