Solange du dir Sorgen darüber machst, was andere von dir denken, gehörst du ihnen

Aktualisiert: Okt 4

Es gab da eine lange Zeit in meinem Leben, die sich nicht gut angefühlt hat. Ein Dasein voller Selbstzweifel und Ängste, was andere über mich denken würden, wenn ich das mache, was mir Freude macht und vor allem wie ich wirklich bin. Es war eine Zeit, die sich angefühlt hat, wie das Autofahren mit angezogener Handbremse.

Du fragst dich vielleicht, wie genau sich das anfühlt. Es ist ein Gefühl und das innere Wissen, dass du so vieles mehr kannst und willst, doch da ist im Hinterkopf ein Glaubenssatz, der dich davon abbringt: Die Sorge darüber, was andere von dir denken würden, wenn du es einfach machst!

Kommt es dir vielleicht bekannt vor? Kein Problem, so geht es den meisten Menschen.

Wenn du diesen Glaubenssatz ändern möchtest, aber nicht weißt wie und wo du anfangen sollst, dann werde dir darüber erstmal bewusst. Denk darüber nach, in welchen Situationen du dich gewisse Dinge nicht traust und warum.

Manche Glaubenssätze kommen aus der Kindheit, in der wir von erwachsenen Personen gesagt bekommen haben, dass das was wir machen nicht gut ist oder uns wurde gesagt, wir sollen dies oder jenes unterlassen.

Ja, diese Glaubenssätze aus der Kindheit ziehen sich ganz lange fort, bis in das Erwachsenenalter. Nun bist du aber kein Kind mehr und hast dein Leben selbst in der Hand. Ich möchte gerne noch weiter gehen in meiner Ausführung. Du bist ein erwachsener, selbstbestimmender Mensch, der einen freien Willen zu jeglicher Handlung und Sichtweise in deinem Leben hat. Und somit auch die „Pflicht“ dein Leben so zu führen, das dich glücklich macht. Und dazu gehört vor allem das zu tun, was deinem inneren Gefühl entspricht.


Die Sorge darüber, was andere Menschen von dir denken, wenn du dies oder jenes machst, ist meist unbegründet. Aber das wirst du erst herausfinden können, wenn du dich traust diesen Schritt zu machen.


Ich weiß, das alles ist leichter gesagt als getan und bedarf ein wenig Mut, aber es ist nicht nur der Mut, der dich weiterbringt. Es ist auch dein Bewusstsein. Das Bewusstsein darüber, dass das jetzige Leben in diesem Körper nicht ewig andauert.

Du hast die Wahl darüber entweder immer zu grübeln, ob du das Leben nach deinen Wünschen hättest leben können oder doch nur nach den Wünschen der Anderen.

Was hast du zu verlieren? Was ist das „Worstcase-Szenario“, das eintreten kann, wenn du dich traust? Mal dir das gerne aus und du wirst merken, dass es dann nicht mehr so schwer ist sich zu trauen.


Was ist es, das du dich nicht traust, es aber gerne sagen oder machen würdest?


Ist es die eigene Wahrheit oder Meinung vor anderen Menschen auszusprechen?

Endlich mal barfuss spazieren zu gehen ohne auf die Blicke der Anderen zu achten?

Oder einfach deine Leidenschaft zum Beruf zu machen?


Was immer es auch ist, mach dir nicht so viele Sorgen, was andere über dich denken könnten, tue und sage endlich das, was dich glücklich macht. In den allermeisten Fällen treten die Befürchtungen nicht ein, sie halten dich lediglich davon ab die Träume zur Realität werden zu lassen.


Und da ist noch ein wichtiger Punkt, den ich dir auf den Weg mitgeben möchte:

Stell dir die letzten Stunden deines Lebens vor in denen du dein bisheriges Leben Revue passieren lässt. Wäre es nicht schade, wenn du es in diesem Moment bereuen würdest deine Träume, Wünsche und Wahrheiten nicht gelebt zu haben?


Also mach dir keine Sorgen darüber, was andere über dich denken könnten, fang endlich an das Leben zu leben, das deinen Wünschen entspricht!


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