Dankbarkeit

Eine kurze Geschichte einer Frau:


Blitzlichter durchfluteten die Wohnung einer sehr berühmten Innenarchitektin. Nach den Fotoaufnahmen saß das Reporterteam im Wohnzimmer der Dame und interviewte sie. Nach den üblichen Fragen erkundigte sich einer der Reporter was es mit den ganzen Glasbehältern auf sich hat, die überall im Wohnzimmer herumstanden. Sie waren alle gefüllt mit kleinen Steinchen.

„Ist das der neuste Trend?“, fragte er.

Die Architektin lächelte und sagte: „Wissen Sie, es gab in meinem Leben Zeiten, die nicht sehr rosig waren“. Damals fing ich an, immer wenn ich für etwas dankbar war, ein Steinchen in dieses Glas zu legen. Anfangs hatte ich nur ein einfaches Einmachglas. Als ich feststellte, welche positive Wirkung meine Dankbarkeitssteinchen auf mich hatten, wurden meine Gläser immer größer und immer mehr. Ich erkannte, dass wenn man dankbar ist, man immer mehr Dinge, Situationen, Menschen im Leben anzieht, für die man dankbar sein darf. Jedes Mal, wenn ich Gefühle von Ärger, Unzufriedenheit und Ungeduld in mir spürte, schenkte ich meinen Dankbarkeitssteinen ganz besondere Aufmerksamkeit. Manchmal nahm ich sogar bewusst ein Paar Steinchen in meine Hand und spürte ihre positive Wirkung. Seither erkenne ich, wie schön das Leben ist und dass ich offensichtlich „steinreich“ bin“.


Spürst du schon die Dankbarkeit, die Wertschätzung gegenüber dem, was in deinem Leben jetzt schon ist? Oder wartest du noch auf etwas, was irgendwann noch kommt?

Wenn ich irgendwann mal reich bin, dann habe ich einen Grund für etwas dankbar zu sein.

Das Leben fließt von innen durch dich nach außen. Suche nicht im Außen nach Glück, Anerkennung, Freude. Die Menschen sollten dankbarer sein. Es ist ein Ding des unmöglichen, es dort Draußen auf Dauer zu finden. Erkenne, dass du hast. Freude, Liebe, Glück. Fange endlich an das zu erkennen, dass das Dinge sind, die nicht außerhalb von dir sind, sondern in dir drin.




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